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Germanien

So meine Lieben,

schönen guten Morgen aus der schönen Landeshauptstadt Nordrhein Westfalens im schönen Deutschland: Dem schönen Düsseldorf.
Dies wird erstmal mein letzter Artikel im Blog. Vielleicht schreibe ich den noch weiter, aber wenn, dann nur sporadisch, wenn ich Lust dazu habe. Es passiert ja auch nicht soviel. Schon aus Augusta habe ich nicht mehr soviel zu erzählen. Da etwas rumgesessen und mich organisiert. Zwei Bewerbungen habe ich weggeschickt, wobei das online-Karriereforum von Rheinmetall schlecht organisiert ist. Ich würde mich nicht einstellen, mit meiner Bewerbung. Allerdings weiß ich auch nicht, wie ich die noch hätte besser machen können. Vom verbesserungswürdigen Ablauf mal ganz abgesehen.
Naja, das möchte ich auch nicht weiter ausführen. Was ist in den USA noch passiert? Samstag war Modenschau und Markus war Model. Davon würde ich gerne Fotos reinstellen, aber das habe ich auf Video und deshalb keine Fotos. Und danach waren wir noch ein Bier trinken oder zwei. Um zwei Uhr morgens machen alle Kneipen zu, dann sind wir zu einem Kumpel von Markus gegangen. Mit etwa 20 Leuten, war witzig. Sonntag haben wir uns ausgeruht und montags bin ich morgens zum Flughafen gefahren. Mit dem Shhuttlebus, mit dem ich schon nach AUgusta gefahren bin. Am Flughafen war ich natürlich viel zu früh und habe mich ans Gate gesetzt. Dann habe ich den Stress mit dem Sicherheitsbereich nicht mehr. Eigentlich hätte mein Flug um 4:10PM gehen sollen, aber irgendwann gab es eine Durchsage, ob nicht irgendwer mit American Airlines heute nach Chicago will. Die hatten ein leeres Flugzeug in Richtung Chicago und wollten dort soviele Leute wie möglich reinsetzen. Es waren dann insgesamt etwa 20. Bei ca. 150 Plätzen. Schöner Flug. OK, natürlich hatte ich dann in Chicago einen langen Aufenthalt, aber das war viel schöner. Atlanta ist ein seltsamer Flughafen.
Laut http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_gr%C3%B6%C3%9Ften_Verkehrsflugh%C3%A4fen ist Atlanta nach Passagierzahlen und nach Flugbewegungen (Starts und Landungen) mit Abstand der größte Flughafen der Welt, aber es ist keine Shoppingmall. So wie eigentlich alle anderen Flughäfen, die ich gesehen habe. Natürlich gibts ein paar Restaurants, McD, BK, Pizza Hut and Starbucks und auch den einen oder anderen duty free shop, aber eben nicht diese großen Shoppingstraßen und food courts. In Chicago (dem zweitgrößten Flughafen der Welt) ist das anders. Da steht man im Sicherheitsbereich und alles ist neu und funkelnd und interessant. Atlanta ist ein Zweckflughafen, Chicago ein Erlebnisflughafen, wie so ziemlich jeder andere. Passiert ist dann aber nicht mehr viel. Ich bin ins Flugzeug eingestiegen, das eine geschätzte Auslastung von ca. 30% hatte, hatte drei Plätze nebeneinander nur für mich und bin nach Frankfurt geflogen. Mein erster Langstreckenflug mit einem Flugzeug ohne eigenen Bildschirm in der Rückenlehne der Vordersitzes. Also keine Spiele, keine Filmauswahl und die Filme, die auf den "großen" Bildschirmen gezeigt wurden, waren nicht so toll. Aber zum Glück hatte ich ja Meikes Ipod dabei. Und viel Platz zum Ausruhen. Irgendwann bin ich in Frankfurt angekommen, Meike stand auf dem Flughafen und hat mich abgeholt und wir sind nach Düsseldorf gefahren.
Ende der Geschichte.
Wenn man monatelang englisches Fernsehen geschaut hat, fällt einem hier in D erstmal auf, wie schlecht die Synchronisation der Filme/Serien eigentlich ist. Sehr schlecht nämlich. Im Flugzeug lief auch "The office", die Vorlage für "Stromberg". Ich habe Stromberg nicht oft gesehen, aber es ist deutlich besser, als das "Original". Dagegen sind synchronisierte Sachen auf Deutsch nicht im geringsten mit den Originalen zu vergleichen. Dazu muss man das Original gar nicht kennen. Die deutsche Aussprache reicht schon, um es nicht zu mögen. Fazit: Alle Filme im original schauen. Englische Sachen auf Englisch, Deutsche Sachen auf Deutsch.
Und noch was: Könnt ihr euch vorstellen, wie schnell ich auf einmal bin, wenn ich auf einer großen Tastatur schreibe. Das Netbook hat mich doch sehr an kleine Tasten gewöhnt. Hier benutze ich Meikes Computer, weil ich aus irgendwelchen Gründen nicht in ihr WLan komme. Und die große Tastatur ist schön.
So, nächste Pläne:
Freitag grillen hier bei Meike mit Arbeitskollegen und Freunden. Da muss ich mich gut benehmen und zeigen, dass ich der nette Freund bin, weil ich die ganzen Kollegen von Meike noch nie gesehen habe und nur der mysteriöse Typ aus Erzählungen bin.
Samstag nach Lingen und Montagabend schon wieder nach Düsseldorf und das WE danach nach Magdeburg und das WE danach auf eine Verkleidungsfeier nach Lingen. ORGANISATION. Und wenn ich noch keinen Job habe im November, wovon ich mal stark ausgehe, fangen schon jetzt die Planungen für den 11.11. an. Plan ist falsch. Die Frage liegt nur zwischen Düsseldorf oder Köln.
Wieso hangele ich mich eigentlich in meiner Planung von einer Feier zur nächsten? Kann ich keine ernsthaften Termine machen? Wie z.B. den Absolventenkongress in den Kölner Messehallen Mitte November. Da will ich doch einen Job finden. Und in den Wochen zwischen den Wochenenden fieberhaft das Internet nach passenden Jobangeboten durchsuchen. Allerdings sind die Sachen nicht so interessant wie Feierei. Das gleich Problem wie mit Fotos. Selbst wenn man 10 Stunden am Tag seriös am Schreibtisch sitzt und am WE einmal rausgeht sind die Fotos immer mit Bier in der Kneipe, weil man sich so selten fotografiert, wenn man alleine am Schreibtisch sitzt.
Es ist Donnerstag der 15. Oktober 2009, es ist schönes Wetter und ich gehe erstmal raus. Hab die letzten Tage viel zu wenig Sport gemacht. Sport ist jetzt zwar auch übertrieben, aber etwas rumgehen reicht auch erstmal.

Vielen Dank für eure Geduld mit meinem Blog. Wie gesagt, ich werde mich wohl mal wieder hier melden, aber nicht mehr regelmäßig.

Grüße

Chriss

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I
<br /> So schnell kanns gehen....also herzlich willkommen zurück im deutschen Alltagswahnsinn ; ) !!<br /> <br /> AUf bald, viele Grüße! Ina<br /> <br /> <br />
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