Allgemeine Hinweise zu viel Blödsinn,
anfangen möchte ich mit einem Zitat, dass ich heute in einem Kommentar der FTD gelesen habe.
"Liebe SPD, bitte tut endlich was, damit ich eine Wahl habe."
Dem ist nichts hinzuzufügen, oder? Die SPD hat keine Leute, keine Themen und bekommt auch sonst nichts auf die Reihe. Und das obwohl die CDU es genau so macht, aber die haben den Regierungsbonus. Über die FDP brauchen wir nicht reden, obwohl die für mich "eigentlich" das beste Programm haben müssten (konjunktiv). Und Grüne und Die Linke... Naja, nicht wirklich.
Osama bin Laden ist tot.
Die naheliegenste Frage ist natürlich, ob sich dadurch etwas ändert im Krieg gegen den Terror. Ich glaube nicht. Die zweite Frage, die ich mir selber stelle: Ist es Zufall, dass der Tod des Erzfeindes der USA in eine Zeit fällt, in der die USA unter hohem innen- und außenpolitischen Druck stehen? Ich glaube nein. Es passte jetzt einfach mal den Tod bekannt zu geben. Ob bin Laden schon lange tot ist oder ob er noch lebt, ob der amerikanische geheimdienst nicht shcon länger von seinem Aufenthaltsort wusste... Ich weiß es nicht und die Öffentlichkeit wird es wahrscheinlich nie herausbekommen, zudem spielt es auch keine Rolle. Bin Laden war mittlerweile sowieso allen egal.
Nächstes Thema: China
In meinem letzten Artikel habe ich geschrieben, wie die gesamte westliche Welt den Bach runtergeht und China immer stärker wird. Und just an dem Tag, als ich das schrieb, wurden die Ergebnisse der neuesten Volkszählung bekannt: Die Bevölkerung vergreist genau wie bei uns, nur reicht das Einkommensniveau des Durchschnittschinesen nicht für eine alte Bevölkerung. Hier zwar auch nicht, aber bei uns kann diese Entwicklung etwas aufgefangen werden. Und ebenfalls wurde in diesem Zuge das Potential Indiens herausgestellt, mit seinen demokratischen Grundstrukturen, Bevölkerungswachstum und Bildungsniveau. In China wird es knallen. Ich weiß nicht wann, ich weiß nicht mit welchem Auslöser, aber es passiert. Im Moment favorisiere ich die Blase am Immobilienmarkt. Letztens habe ich gelesen, dass 60% des chinesischen BIP direkt oder indirekt vom Bausektor und Immobilienmarkt abhängen. Schon Spanien musste feststellen, dass es nicht gut ist, teuer zu bauen, noch teurer zu verkaufen und dann festzustellen, dass die ganzen Häuser gar nicht gebraucht werden.
Ich habe überlegt, ob ich dieses Thema überhaupt schreibe. Es ist grenzwertig, weil persönliche Entscheidung. Und ich möchte nicht als öberflächlicher Modenazi verschrieen sein.
Ich arbeite im Büro und trage Anzug komplett. Ob das sein muss, ist eine Gewissensfrage, ich machs nicht freiwillig, aber das ist auch nicht das Thema. WENN (!) man Businessoutfit trägt, sollte das einwandfrei sein . Bei Businessoutfit kann jede Kleinigkeit das Gesamterscheinungsbild kaputt machen. Bei Männern mag man ja glauben, dass es nicht viele Möglichkeiten gibt, sich falsch anzuziehen. Ein Anzug ist nun mal ein Anzug? Falsch. Bei Frauen noch schlimmer. Die meisten Leute (Männer wie Frauen) kleiden sich zumindest angemessen. Aber es gibt Menschen... Männer: Krawatten zu kurz/zu lang oder absolut stümperhaft gebunden, Jackett passt nicht zur Hose, Gürtel passt nicht zu den Schuhen und die Schuhe passen zu gar nichts. Frauen: Kurze Hosen, Röcke, die nicht mal bis zu den Knien gehen, nackte Beine, die Proportionen Körper/Kleidung. Gehört eigentlich nicht in solch einen Blog, aber das ist mir oft schon aufgefallen.
Und schon wieder eine Sache, die schon in meinem letzten Artikel kam... Die Dänen machen die Grenze zu. Europa zerbricht. Frankreich schiebt EU-Bürger ab, Frankreich und Italien streiten sich, Dänemark macht die Grenze zu Deutschland dicht. Schengen zerbricht. Die Staatsfinanzen einiger Euroländer gehen auch den bach runter, bzw. sind schon lange komplett marode. OK, da argumentiere ich unsauber, der Euro hat mit der EU an sich nichts zu tun. Aber es sind trotzdem "innenpolitische" Themen Europas, die gewisse Spannungen erzeugen. Und das nicht zu knapp.
Als nächstes steht heute in der Zeitung, dass die CDU Bürgerwehren oder Freiwillige Hilfspolizisten auf Streife schicken will. Naja, da könnte ich viel drüber schreiben, aber ist sowieso nur billige Polemik und heiße Luft. Man muss ja Handlungsfähigkeit beweisen, nachdem man in der Atompolitik einen sowas von offensichtlichen Umfaller begangen hat. Bürgerwehren... Und als nächstes werden Waffen legalisiert und jeder darf das Gesetz in die eigene Hand nehmen? Wenn das irgendwann mal Realität werden sollte mit den freiwilligen Hilfspolizisten, muss ich mich doch dazu durchringen, etwas darüber zu schreiben. Z.B. über gewisse Hoheiten, die der Staat innehaben sollte. Selbst Geld kann meinetwegen privatisiert werden, es muss ja nicht unbedingt einen EZB-Euro gebgen, was spricht gegen einen BMWeuro (BMW) oder einen (DeBe) (Deutsche Bank) als Währung. Oder ein Starbuck ;-). Hört sich zuerst einmal komisch an, aber wenn man sich das mal ernsthaft überlegt, macht es Sinn. Ein echter Gegenwert ist bei Geld seit dem Zusammenbruch vom Bretton-Woods-System nicht mehr zu erkennen (und selbst das System hat nur in eine Richtung funktioniert, was ja auch letztendlich zum Zusammenbruch geführt hat, die bösen Franzosen mal wieder ;-)). Die Definition, dass die Waren und Dienstleistungen eines Währungsraumes den Gegenwert zur Währung darstellen, passt auch nur halb. Beweisen Inflation und Krisen immer wieder aufs Neue. Aber ich weiche ab. Wenn der Staat bei einem Thema eine Staatshoheit hat und haben sollte, dann bei der inneren und äußeren Sicherheit. Ansonsten können wir uns auch alle Ausgaben für Militär, Polizei, Geheimdienste usw. sparen und private Dienste engagieren. Oder wir lassen die USA sowohl unsere Landesverteidigung als auch unsere innere Sicherheit übernehmen. Dafür zahlen wir dann eben soviel, wie uns das jetzt kostet. Gleiche Kosten, kein Stress. Ist doch alles in Butter.
Ich muss diesen Artikel jetzt ganz schnell online stellen, es war nicht geplant, soviel über dieses Thema zu schreiben.