OK, Nachtrag, weil ich manchmal witzige Aussagen finde: 1. Spiegel online (http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/merkel-zu-besuch-in-griechenland-so-teuer-wird-die-rettung-a-860131.html): "Seit zweieinhalb Jahren läuft nun das Projekt Griechenland-Rettung. Und es sieht so aus, als wäre es an einem entscheidenden Punkt angekommen. Die Euro-Länder müssen sich entscheiden..." Wie oft sind wir denn schon an einem entscheidenen Punkt angekommen in der Finanzkrise/Bankenkrise/Eurokrise usw??? Das ist doch Hohn und Spott. Nicht, dass man mich falsch versteht, ich stehe hinter der EU, hinter dem Euro und hinter der gesamten Idee EINES Europas. Und zwar bedingungslos, koste es was es wolle. Leider habe ich auch keine Idee, was uns aus dem aktuellen Schlamassel retten könnte. Aber die meisten Politiker eben auch nicht. Die meisten Journalisten erst recht nicht. Und leider nicht einmal die Ökonomen. Vielleicht greift irgendwann mal ein Instrument, dann weiß aber keiner, was es war, denn bei wöchentlichem Aktionismus kann man die Reaktionen auf die verschiedenen Instrumente nicht mehr auseinanderhalten. Vielleicht geht die Krise auch so lange, bis n-tv (als Vertreter der Wirtschaftsmedien) mehr über das amerikanische Haushaltsdefizit meckert, als über Europa. Oder was weiß ich. 2. FTD vom 9. Oktober 2012. Günther Öttinger zur geplanten Nabucco-Pipeline: "Wir erwarten einen fairen Wettbewerb." Das ist der Rohstoffmarkt und Öl und Gas im Speziellen. Der Markt ist nicht fair. Das weiß der Herr Öttinger natürlich auch. Aber kann er natürlich nicht so sagen.