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Hallo,
es wird wenkiger mit dem Blog. Das liegt aber mehr daran, dass ich keine Zeit mehr habe, als nichts zu erzählen. Mittlerweile sind die Frauen wieder da, alles heil überstanden. Ich habe den Ein-Tages-Trip gemacht. Außerdem war ich auf White Island und hab das Raggae Festival mitgenommen.
Aber erst einmal eine Richtigstellung. Nach dem Kommentar und mehreren Mails ist mir aufgefallen, dass sich der Artikel über die Strömungen um die kleine Insel bei Rays sehr schlimm anhört. Ich schwebte zu keiner Zeit in Lebensgefahr. Da gibt es auch keine wirklichen Strömungen im Ozean. Der Ozean hatte hohen Wellengang und war deshalb schwer zu schwimmen, aber nichts Schlimmes. Und direkt um die Insel, wenn die Wellen auf die Felsen treffen und das Wasser zurückschwappt, ist es äußerst schwierig bis unmöglich die Richtung beim Schwimmen beizubehalten. Da wird man schon mal gegen einen Stein gespült, aber nicht mit großer Wucht. Und meine aufgerissenen Hände und Füße sind nur einige kleine Schnittwunden, die jetzt, eine Woche später, schon fast alle verheilt sind.
Tongario National Park: Dienstag hab ich die Frauen dahingebracht. War etwas weiter, als wir dachten. Aus der Tagesetappe wurde auch nichts, da es ein ganz anderer Great Walk war, als ich dachte. Es ging um eine Berg und nicht um einen See. Aber dafür bin ich dann zu zwei Gebirgsseen gewandert. Ein Sechs-Stunden-Marsch. Also fast eine Tagesetappe. Der Park ist wirklich schön. War übrigens die Filmkulisse für Mordor in "Herr der Ringe". Einige Fotos stelle ich auch davon rein, aber auch von den anderen Attraktionen, die ich so in den letzten Tagen erlebt habe. Und da immer nur 10 Fotos auf einmal hochgeladen werden können, werden es nur wenige von den einzelnen Tagen.
Ach ja, der Rennfahrer wollte mein Auto nachschauen. Nichts Wichtigen, aber Öl, Luft-, Öl- und Kraftstofffilter und Kühlwasser wechseln, aber erst wollte der das Freitagnachmittag machen, dann abends, dann Samstagvormittag aber als er mich dann auf Samstagnachmittag vertröstet hat, habe ich ihm abgesagt. So kann ich nicht arbeiten. Außerdem war ich da schon auf dem Festival. Vielleicht ist Steve aber auch interessiert, das Auto zu kaufen, später. Mal schauen, ob ich mich dran erinnere und er wenigstens in sowas zuverlässig ist. Natürlich bietet ich das auch im StudiVZ an.
Dienstagabend habe ich den Trip nach White Island gebucht. Könnt euch erinnern? Die Vulkaninsel in der "Bay of Plenty" (Bucht des Überflusses). Witzigerweise heißt die Bay so, weil irgendein Entdecker hier Lebensmittel gefunden hat im Gegensatz zur "Poverty Bay" (Bucht der Armut). Hat gleich beim ersten Mal funktioniert mit dem Trip. Mittwoch bin ich mit Auto nach Whakatane gefahren, von dort aus gings mit einem Schiff zur Insel. Man kann auch fliegen, aber Hubschrauber sind dann doch etwas dekadent für Backpacker. Das Schiff war quasi eine Yacht. Äußerst luxuriös, es gab Essen und trinken. Mir hats gefallen, sehr sogar. Und ich war das erste Mal in meinem Leben ein klein wenig seekrank. Es ging mir nicht wirklich schlecht, aber ich war froh, als wir da waren. Die Rückfahrt ging dann komischerweise ohne Probleme. Vielleicht war es morgens und mein Körper noch nicht bereit. Vom Schiff gings mit einem Schlauchboot auf die Insel selber, da es keine Anlegestelle dort gibt. Teilweise hat mich die Insel etwas enttäuscht. Ich hatte Lavaströme und sowas erwartet, das war etwas zuviel. Andererseits hält sie, was der Reiseführer verspricht. Wirklich beeindruckend. Mit den ganzen heißen Quellen und Dampf alles kocht. Wie auf dem Bau musste man einen Helm tragen und es war Pflicht eine Schutzmaske zu haben. Man musste die nicht aufsetzen, hat aber jeder. Zumindest zeitweise. Die Luft dort ist so schwefelhaltig und sauer, dass sie im Hals brennt, da sind einige tiefe Atemzüge sauberer Luft wirklicher Luxus. Auch davon gibt Fotos.
Den Donnerstag habe ich zu relaxen genommen, nach zwei Tagen richtig früh aufstehen und viel wandern, war das gut. Außerdem habe ich ja Zeit und keinen Stress. Zu der Zeit waren in meinem Zimmer auch wieder neue Leute. Mit einer Deutschen und einer Holländerin habe ich mich ganz gut verstanden. Und die haben mich eingeladen, Samstag (gestern) mit auf das Reggae-Festival zu kommen.
Eigentlich wollte ich ja nicht hin, aber habe eine Karte günstig erhalten. Auch wenn Reggae nicht meine Lieblingsmusik ist, wars geil. Zu heiß, aber gut. Aber mit Sonnencreme gings. Ich hab mir keinen Sonnenbrand geholt. Gestern ist mir aufgefallen, dass Reggae ausschließlich von Liebe handelt. Frauen aufreißen, Sex, echte Liebe, Liebe zu einem Land oder Volk oder sonst was. Einige Bands waren besser, andere schlechter. Shaggy war grottig schlecht, Siggi Marley (der Sohn von Bob), war richtig gut. Ansonsten noch Inner Circle, UB40 und einige andere, aber außer Shaggy habe ich keinen Namen jemals vorher gehört.

So jetzt habe ich mal versucht, den Artikel etwas kürzer zu halten. Trotzdem ist alles drin, was passiert ist. Nur eben nicht so ausführlich. Morgen gehts weiter. Wir haben aber noch nicht entschieden, wohin. Entweder Napier oder Wellington.
Und da ich jetzt schon zwei Mal gesagt bekommen habe, dass ich ja nur mit Frauen reise noch eben eine Info: Der allergrößte Teil der Leute hier sind eben Frauen...
Und eine Frau im letzten Hostel hat mir erzählt, dass 2008 1 Million Deutsche ein Visum für NZ beantragt haben. Ich fühle mich wie ein Massentourist. Deutschland muss ja schon sein.

MfG Chriss
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B
Der Park der als Kulisse für Mordor diente, war wirklich schön??? Cool!
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K
hehe ... du auf nem reinen reaggae-festival ??? hätte ich ja nie gedacht ... ! aber bei gutem wetter und ticket für günstig, kann man wohl nicht nein sagen !!! grüße aus doofland
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